G-Wert
Plakatwerbung ist weit mehr als nur Motive auf Werbeträger zu kleben. Die Kunden wollen heute sehr genau wissen, was sie für ihr Geld bekommen und fragen nach validen Leistungswerten. Einer dieser Leistungswerte in der Außenwerbebranche ist der G-Wert der GfK. Der G-Wert ist heute die härteste Währung im Media-Geschäft. Er beruht zum einen auf technischen Merkmalen wie z.B. obere und untere Kantenhöhe der Plakatfläche, Winkel zur Fahrbahn oder Sichtbarkeit und noch einer Vielzahl anderer Parameter. Der G-Wert besagt, wie viel Passanten sich pro Stunde an ein durchschnittlich gut gestaltetes Motiv erinnern.
Das heißt, außer harten physikalischen Fakten gehen auch Befragungen und Beobachtungen in den Wert ein. Diese können im Out-of-Home-Bereich nicht unter Laborbedingungen stattfinden und unterliegen deshalb bestimmten Schwankungen. Der G-Wert wird jährlich aktualisiert und basiert stets auf aktuellen Erhebungen.
Einer der Kernfaktoren des G-Wertes ist die Frequenz. Der FAW - Fachverband Aussenwerbung e.V. hat deshalb das Fraunhofer-Institut für Autonome Intelligente Systeme 2005 beauftragt, einen Frequenzatlas für die Bundesrepublik zu entwickeln. Der jetzt schon in der 3. Auflage veröffentlichte Frequenzatlas liefert für alle Orte ab 10.000 Einwohnern pro Straßenabschnitt Informationen, wie viele Menschen sich im öffentlichen Raum bewegen. Für jeden Straßenabschnitt werden so Passantenzahlen nach Autofahrern, Fußgängern und Kunden des ÖPNV - öffentlichen Personen Nahverkehrs aufgeschlüsselt.