GfK-Konsumklimastudie im Oktober

Aufwärtstrend setzt sich bei der Konjunkturerwartung fort

Das Konsumklima hat im Herbst einen leichten Dämpfer erhalten: Sowohl Einkommenserwartung als auch Anschaffungsneigung der Bundesbürger müssen laut der GfK-Konsumklimastudie von Oktober 2009 Einbußen hinnehmen. Die Konjunkturerwartung dagegen setzt ihren Aufwärtstrend fort. Die Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ basiert auf monatlich rund 2000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden.

Die Konsumenten gehen zunehmend davon aus, dass der konjunkturelle Erholungsprozess doch etwas schneller einsetzen wird als noch vor einigen Monaten erhofft. So legte der Indikator bei der Konjunkturerwartung um über 5 Punkte zu und weist nun 8,7 Zähler auf. Das ist bereits der siebte Anstieg in Folge.

Die Einkommenserwartung der Verbraucher muss nach vier Anstiegen in Folge kleine Einbußen hinnehmen. Mit einem Rückgang von 3,1 Punkten fällt der Verlust jedoch moderat aus. Aktuell weist der Indikator bei der Einkommenserwartung 12,9 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat bedeutet das noch ein kräftiges Plus von knapp 26 Prozent.

Die Anschaffungsneigung konnte ihr bisheriges Niveau ebenfalls nicht länger halten. Der Indikator musste im Oktober ein Minus von rund 10 Punkten hinnehmen. Mit aktuell 26,1 Punkten weist er dennoch einen vergleichsweise guten Wert auf; er liegt mehr als 44 Punkte über dem entsprechenden Vorjahresstand.

Auch drei zwischen Mai und September 2009 durchgeführte Umfragen der GfK zur Krisendauer haben ergeben, dass die Deutschen wieder etwas optimistischer in die Zukunft blicken als noch einige Monate zuvor.