Konsumklimastudie der GfK: Der Aufwärtstrend setzt sich fort

Im Auftrag der EU-Kommission werden monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews geführt und die Ergebnisse in der Studie „GfK-Konsumklima MAXX“ veröffentlicht. Im Juli 2009 konnte die GfK einen fortsetzenden Aufwärtstrend für das Konsumklima verzeichnen. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung legen zu und die Anschaffungsneigung steigt deutlich an.

Das mag daran liegen, dass einige Wirtschaftsinstitute ein Ende der ökonomischen Talfahrt signalisieren. Die Verbraucher gehen jetzt davon aus, dass die Rezession zum Stillstand gekommen ist, auch wenn sie diese nicht für überwunden halten. Außerdem bleibt durch das Verschwinden der Inflation, die Rentenerhöhung und den Maßnahmen des Konjunkturpakets II den Bürgern mehr Geld im Portemonnaie.

Am stärksten gewann die Anschaffungsneigung der Konsumenten, ausgelöst durch stabile oder sogar sinkende Preise sowie das niedrige Zinsniveau, das Sparen derzeit nicht sehr attraktiv gestaltet. Hoch im Kurs bei den Konsumenten sind laut GfK vor allem technische Konsumgüter wie Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte.

Neben den günstigen Preisen beeinflusst die Stabilisierung des Konsumklimas auch die Tatsache, dass der Arbeitsmarkt bislang noch nicht eingebrochen ist. Auch nach Einschätzung mehrerer Konjunkturexperten macht die Rezession eine Pause. Die Deutsche Bundesbank zum Beispiel geht davon aus, dass der freie Fall der deutschen Wirtschaft vorerst gestoppt ist.