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Positive Signale für den Werbemarkt

Optimismus in der Branche und Spendings steigen an

Wachsender Optimismus in der Werbebranche, ein gegenüber den Vorjahresmonaten stark erholter Bruttowerbemarkt sowie ein sich erwärmendes Konsumklima: Aktuelle Branchenerhebungen vermelden durchweg positive Signale aus dem Kommunikationsmarkt und bei der Verbraucherstimmung. Damit hält der gute Start ins neue Jahr weiter an.

Laut Ergebnis der regelmäßig durchgeführten Quartalsumfrage „W&V Werbeindex“ rechnet jeder zweite Werbeprofi für den laufenden Drei-Monats-Zeitraum mit einem Wachstum des Kommunikationsmarktes. Ende Dezember 2009 äußerten sich für das anstehende Quartal 34 Prozent optimistisch, Ende September waren es nur 21 Prozent. Neben den positiven Ausblicken der Wirtschaftsforschungsinstitute und der saisonal bedingten Erholung spielt für den wachsenden Optimismus in der Branche auch die anstehende Fußball-WM eine wichtige Rolle.

Dass die Werbeausgaben bei B-to-B-Medien voraussichtlich wieder anziehen, vermeldet die B-to-B-Werbetrendstudie. Drei Viertel der von TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Fachpresse befragten Marketing- und Mediaentscheider in Unternehmen und Agenturen gehen davon aus, dass die Werbeausgaben in diesem Jahr zunehmen oder zumindest stabil bleiben. Im Vorjahr rechneten noch drei Viertel der Befragten mit abnehmenden Werbeetats.

Positive Nachrichten aus dem Werbemarkt auch von Nielsen: In den ersten drei Monaten des Jahres legte der Bruttowerbedruck in den Above-the-line-Medien um 421 Millionen Euro auf knapp 5,5 Milliarden Euro zu. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von 8,3 Prozent. „Es ist bekannt, dass Werbung Märkte und Marken treibt und deshalb wird auch wieder in die Markenführung investiert“, kommentiert Ludger Wibbelt, Geschäftsführer von Nielsen Media Research. Die Plakatwerbung verzeichnet gegenüber dem ersten Vorjahresquartal mit um 7,5 Prozent gestiegenen Werbeeinnahmen ein deutliches Plus.

Auch beim von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) prognostizierten Konsumklima für April sieht es gut aus. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen verbessern sich. Damit ist der Abwärtstrend im GfK-Konsumklima-Index nach fünf Monaten erstmals gestoppt. Die Anschaffungsneigung der Bundesbürger muss zwar – vor allem aufgrund der höheren Benzinpreise - geringe Einbußen hinnehmen, weist aber gegenüber dem Vorjahr ein vergleichsweise hohes Niveau auf.